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| Dienstag 28. 10. 2025 - 18:28 Uhr |
Aus dem Gemeinderat:
gemeinsamer Tennisstandort in Ilvesheim
Das Hallenbad ist für den öffentlichen Badebetrieb seit einigen Jahren geschlossen, der Bau des Kombibads hat begonnen, die Kinderkrippe ist aus den Containern in die neuen Räume in die Mehrzweckhalle gezogen und nicht zuletzt wurde auch die autarke Heizungs- und Lüftungsanlage der Neckarhalle in die Wege geleitet – deshalb können nun auch die Planungen für den Abriss des Hallenbads und für eine Wohnbebauung in diesem Bereich vorangetrieben werden.
Offen ist noch die Frage, ob auch die Flächen des TCN für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Und diese Frage kann nur gemeinsam mit dem TCN beantwortet werden.
Als mögliche neue Heimat des TCN kristallisierte sich recht schnell – nach Prüfung verschiedener Alternativen – eine Fläche des ehemaligen Freibadgeländes am Rand des Neckarstadiums heraus.
Seitdem wurden in den vergangenen Monaten von Verwaltung und den Fraktionen zahlreiche Gespräche mit dem TCN und der Tennisabteilung der Spielvereinigung geführt, wie eine zukunftsfähige Lösung aussehen könnte.
Die gefundene Lösung überzeugt und wurde nun vom Gemeinderat beschlossen:
Der TCN zieht um in den Bereich des Neckarstadions.
Die Gemeinde errichtet insbesondere fünf zusätzliche Tennisplätze und an der Stelle der Tennishütte der Spielvereinigung entsteht ein gemeinsames Vereinsheim von Tennisabteilung und TCN. Zudem wird die bestehende Terrasse nach Süden hin deutlich erweitert.
Die geschätzten 1,2 Millionen € Baukosten trägt die Gemeinde.
Man hört oder liest oft von „Win-Win“-Situationen, aber bei genauerem Hinsehen profitiert meist nur eine Seite.
Hier ist dies nicht so: im Bereich des Neckarstadions entsteht eine moderne und zukunftsweisende Tennisanlage, von der TCN wie Tennisabteilung auf Jahre hinaus profitieren werden.
Die Gemeinde kann rund um die Neckarhalle ein attraktives Wohnbaugebiet entwickeln, das an den Neckarkanal angrenzt.
Und nicht zuletzt erhält Ilvesheim in der Neckarschleife mit dem Bau des Kombibads und der Tennisanlage ein Sport- und Freizeitzentrum, das mit seiner Vielzahl an verschiedenen Angeboten in der Metropolregion Rhein-Neckar seines gleichen sucht.
Der Gemeinderat hat nun mit seinem Beschluss ein verbindliches Angebot auf den Tisch gelegt.
Nun sind nun beide Vereine am Zug, ihre Mitglieder müssen entscheiden, ob sie diesen Weg mitgehen und diese Chance ergreifen wollen. Denn nur dann wird es dazu kommen.
Die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler würde sich freuen und drückt die Daumen!
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| Montag 30. 06. 2025 - 19:51 Uhr |
Ein Jahr im Gemeinderat:
Katharina Bautz zieht erste Bilanz
Seit nun einem Jahr ist Katharina Bautz für die Freien Wähler Ilvesheim Mitglied des Gemeinderats.
Mit großem Engagement und frischer Perspektive hat sie sich seither in die Arbeit des Gremiums eingebracht.
Als gelernte Krankenschwester bringt sie zudem einen besonderen Blick für soziale Themen und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort mit.
Nach einem Jahr zieht unsere Neu-Gemeinderätin eine erste Bilanz: „Das vergangene Jahr im Gemeinderat war für mich eine spannende und lehrreiche Erfahrung“, sagt sie rückblickend. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt im technischen Ausschuss, einem Gremium, in dem über zentrale Fragen der Infrastruktur, der kommunalen Bauentwicklung und des Umweltschutzes beraten wird. Die Vielfalt und Komplexität der Themen, die dort behandelt werden, haben sie von Anfang an fasziniert. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Recherche, Vorbereitung und Material notwendig sind, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.“
Als gelernte Krankenschwester bringt sie ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, soziale Kompetenz und ein gutes Gespür für die Bedürfnisse der Menschen mit – Eigenschaften, die sie auch in der politischen Arbeit einbringt.
Neben den technischen Themen interessiert sie sich ebenso für die sozialen, finanziellen und bildungspolitischen Fragestellungen, die im Gemeinderat regelmäßig behandelt werden. „In den letzten Monaten habe ich viele Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche erhalten, die unsere Gemeinde betreffen – von Infrastruktur und Umwelt über Bildung bis hin zu sozialen Projekten und Haushaltsdebatten.“
Besonders beeindruckt hat sie dabei das Engagement der Kolleginnen und Kollegen im Gremium: „Es war immer wieder beeindruckend zu sehen, wie engagiert und motiviert alle im Rat sind, um positive Veränderungen zu bewirken.“
Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich Katharina Bautz motiviert und zuversichtlich: „Ich freue mich sehr auf die zahlreichen großen Projekte, die Ilvesheim die nächsten Jahre anstehen, begleiten zu dürfen.“
Rückblick: Bei der Gemeinderatswahl 2024 trat Katharina Bautz zum ersten Mal als Kandidatin an und wusste direkt zu überzeugen. Mit insgesamt 1.708 gültigen Stimmen zog sie verdient in das Ilvesheimer Gremium ein. „Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, und freue mich auf die kommenden Jahre im Gemeinderat. Mein Ziel ist es, weiterhin im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger zu handeln und unsere Gemeinde gemeinsam weiterzuentwickeln.“
Als Freie Wähler Ilvesheim sind wir sehr dankbar darüber, mit Katharina Bautz eine starke und repräsentative Stimme der Freien Wähler im Gemeinderat zu haben. Mit ihrer offenen Art sowie ihrer fachlichen Neugier stellt sie eine Bereicherung für die Kommunalpolitik im Ort dar. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Katharina und wünschen ihr für die weitere Amtszeit viel Erfolg und eine gute Entscheidungsfindung.
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| Dienstag 25. 03. 2025 - 19:13 Uhr |
Radschnellweg:
Antrag der Freien Wähler erfolgreich
Im Oktober 2022 hatte der Gemeinderat dem Antrag der Freien Wähler zugestimmt, dass die Gemeinde eine Änderung des Streckenverlaufs des Radschnellwegs zwischen Autobahnbrücke und Neckarkanal fordert und diese in das bevorstehende Planfeststellungsverfahren einbringt.
Nachdem sich das Regierungspräsidium im direkten Kontakt mit den Freien Wähler dagegen gesperrt hatte, den Radweg nicht entlang der vielbefahrenen Feudenheimer Straße und durch das geplante Gewerbegebiet, sondern direkt an der Autobahnbrücke zum Neckarkanal zu führen gesperrt hatte, war dieser Antrag erforderlich gewesen.
Wie der Mannheimer Morgen im Dezember, also während der Neutralitätspflicht der Fraktionen vor der Bundestagswahl, in der wir im Blättel nicht berichten durften, vermeldete, gab es im Regierungspräsidium offenbar eine Sinneswandel:
Die neue Vorzugstrasse, mit der das Regierungspräsidium ins Panfeststellungsverfahren geht, entspricht nun exakt dem Antrag der Freien Wähler.
Wie der MM richtig schreibt, ist solch ein Sinneswandel nicht selbstverständlich – auch wenn die Argumente aus unserer Sicht eindeutig für unseren Vorschlag sprachen.
Umso mehr freuen wir uns – auch noch im März – darüber, dass nun die Chancen für diese Variante durch die Behandlung als Vorzugstrasse deutlich gestiegen sind!
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| Montag 30. 10. 2023 - 19:06 Uhr |
Fertigstellung der L 597 und der Ladenburger Neckarbrücke:
Umgestaltung und Verkehrsberuhigung in der Schloßstraße
Die Arbeiten für den Bau der L 597 und der Ladenburger Neckarbrücke schreiten voran. Die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe sind für das Frühjahr 2026 vorgesehen.
Dann soll die Landesstraße 542 durch Ilvesheim zur Orts- bzw. zur Gemeindeverbindungsstraße herabgestuft werden.
Danach wird die Gemeinde Ilvesheim deutlich mehr Einfluss haben, was verkehrsrechtliche Beschränkungen und die Gestaltung der Schloßstraße angeht.
Aus Sicht der Freien Wähler wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, unter Beteiligung der betroffenen Behörden, der Schloss-Schule, dem Arbeitskreis Radverkehr und interessierter Bürgerinnen und Bürger sowie von Gastronomie und Gewerbe Überlegungen anzustellen, wie eine Umgestaltung der Schloßstraße aussehen könnte. Dies umso mehr, wenn man berücksichtigt, wie langwierig solche Prozesse sind und viel Zeit diese in Anspruch nehmen.
Ziel muss unseres Erachtens sein, zeitnah nach der Verkehrsfreigabe der L 597 mit der Umgestaltung der Schloßstraße zu beginnen, um den bereits in den Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren geschilderten Pull-Back-Effekt zu vermeiden. Hiervon spricht man, wenn durch Öffnung einer neuen Straße auf der bisher überlasteten Straße nur noch so wenig Verkehr herrscht, dass es wieder interessant wird diese zu nutzen und auch viele dies tun.
Dies sollten wir vermeiden.
Die Freien Wähler Ilvesheim hatten deshalb beantragt, dass die Gemeinde noch in diesem Jahr die Beteiligung aller betroffenen und interessierten Akteure zur Umgestaltung der Schloßstraße nach Fertigstellung der L 597/Ladenburger Neckarbrücke startet.
Bei der nun erfolgten Aussprache über unseren Antrag im Gemeinderat gab es große Übereinstimmung über die Notwendigkeit, Überlegungen zur Umgestaltung der Schloßstraße anzustellen. Auseinander gingen die Meinungen, wann der richtige Zeitpunkt für den „Startschuss“ hierfür ist.
Die anderen Fraktionen hielten hierfür das dritte Quartal 2024 für ausreichend, wenn der sich neu gewählte Gemeinderat konstituiert hat. Dann sind es gerade noch eineinhalb Jahre bis der Verkehr über die neue Straße und Neckarbrücke rollen wird.
Da die Festlegung eines verbindlichen Starttermins aber besser ist als auch eine solche Festlegung zu verzichten, haben wir diesem späten Zeitpunkt schweren Herzens zugestimmt und hoffen nun, dass die Zeit für eine gute Lösung nicht zu knapp wird. Denn nichts wäre doch schlimmer, als wenn die Entlastungswirkung der L 597 in Ilvesheim verpufft, weil der sogenannte Pull-Back-Effekt eintritt.
Auf Anregung von SPD und Grünen wurde der letztendlich gefasste Beschluss darum ergänzt, dass in den Beteiligungsprozess die Ladenburger Straße inner- und außerorts bis zur Gemarkungsgrenze einbezogen und bereits jetzt Förderprogramme geprüft werden. Beides ist sinnvoll.
Die Verwaltung will die Zeit bis zum dritten Quartal 2024 nicht ungenutzt verstreichen lassen und bereits vorher mit den übergeordneten Behörden im Regierungspräsidium und im Landratsamt die Möglichkeiten zur Umgestaltung der Schloßstraße auslotet. Dies begrüßen wir sehr, es hat uns die Zustimmung zum späteren Start des Beteiligungsprozesses erleichtert.
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| Dienstag 04. 07. 2023 - 18:48 Uhr |
Vor fünfzig Jahren:
lvesheim bleibt selbständig!
Trotz der Nähe zu den Oberzentren hat sich Ilvesheim seine Eigenständigkeit bewahrt. Dies ist keine Selbstverständlichkeit: vor genau fünfzig Jahren sollte Ilvesheim in die Stadt Mannheim eingemeindet werden.
Die Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer haben sich damals mit großem Engagement und Erfolg dagegen gewehrt.
Neben vielen anderen Aktionen fand am 17. Juni 1973 in Ilvesheim eine Bürgeranhörung statt: Bei einer Wahlbeteiligung von 89,5 % sprachen sich 99,3 % gegen die Eingemeindung nach Mannheim aus!
So ist es den Ilvesheimerinnen und Ilvesheimern zu verdanken, dass Ilvesheim auch heute noch eine selbständige Gemeinde ist, die über ihre Angelegenheiten selbst entscheiden kann.
Denn bei dieser Wahlbeteiligung und diesem Ergebnis der Bürgeranhörung konnten Landesregierung und Landtag gar nicht anders: Ilvesheim blieb selbständig!
Der Ilvesheimer Historiker Markus Enzenauer vom Marchivum Mannheim hatte dieses Thema mit dem Vortrag „Alles - nur nicht nach Mannheim! - Ilvesheims Widerstand gegen die Eingemeindung im Jahre 1973“ aufgegriffen.
Darin beleuchtete er die Hintergründe der einmütigen Bürgeropposition und warf einen Blick auf die lange Vorgeschichte der Ilvesheimer Eingemeindungsfrage.
Alle, die diesen – nicht nur für Ur-Ilvesheimerinnen und Ur-Ilvesheimer! - interessanten und aufschlussreichen Vortrag nicht vor Ort im Marchivum hören konnten, haben Glück: man kann ihn nun online schauen und hören!
Einfach bei Youtube Marchivum über das Suchfeld aufrufen, dann findet man das Video – oder mit diesem Direktlink: www.youtube.com/watch?v=XoJF8Udbc6g
Viel Spaß dabei!
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