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Dienstag 17. 02. 2026 - 16:53 Uhr

Nachruf - Dieter Münster

Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Ehrenmitglied und Freund:

Dieter Münster 26. Mai 1944 – 9. Februar 2026

Dieter Münster hat die Freien Wähler Ilvesheim über Jahrzehnte hinweg wie kaum ein anderer geprägt.

Von 1992 bis 1994 stand er unserem Verein als Vorsitzender vor und lenkte in dieser Zeit mit Weitsicht und großem Verantwortungsbewusstsein die Geschicke unserer Gemeinschaft.
Bereits von 1975 bis 2009 wirkte er als engagierter Gemeinderat – eine außergewöhnlich lange Zeit kommunalpolitischen Wirkens, die von Pflichtbewusstsein, Sachverstand und tiefer Verbundenheit zu unserer Gemeinde getragen war.
Darüber hinaus brachte er sich 25 Jahre lang als Kreisrat ein und setzte sich auch auf dieser Ebene unermüdlich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ein.

Seit 2009 war er hochverdientes Ehrenmitglied der Freien Wähler – eine Auszeichnung, die sein herausragendes Engagement würdigte. Die Verdienste von Dieter Münster sind so umfassend und vielschichtig, dass sie ohne Weiteres eine eigene Ausgabe unseres Mitteilungsblatts füllen könnten.

Sein Wirken beschränkte sich nicht allein auf die Kommunalpolitik.
Als in Ilvesheim weithin bekannter und geschätzter Apotheker war er für viele Menschen über Jahrzehnte hinweg nicht nur Ansprechpartner in Gesundheitsfragen, sondern auch Zuhörer, Ratgeber und Vertrauensperson.

Darüber hinaus engagierte er sich in zahlreichen örtlichen Vereinen und unterstützte mit großem persönlichem Einsatz das gesellschaftliche Leben unserer Gemeinde.

Für sein außergewöhnliches ehrenamtliches und berufliches Wirken wurde ihm verdientermaßen das Bundesverdienstkreuz verliehen – eine hohe Auszeichnung, die seinen unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl würdigt.

Dieter Münster kann mit Recht als einer der Gründungsväter der Freien Wähler in Ilvesheim bezeichnet werden. Sein maßgeblicher Anteil daran, dass unsere Wählervereinigung bis heute einen so guten Ruf genießt, bleibt unvergessen.

Untrennbar mit seinem Namen verbunden ist sein eiserner Wille, die Selbstständigkeit Ilvesheims zu bewahren. Mit großem Einsatz kämpfte er dafür, dass unsere Gemeinde unabhängig bleibt und nicht der Stadt Mannheim zugeordnet wird – ein Kraftakt, für den ihm nicht nur die Freien Wähler, sondern alle Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer zu großem Dank verpflichtet sind.

Bis zuletzt verfolgte Dieter mit wachem Auge das politische Geschehen seiner Freien Wähler.
Er war engagiert, gradlinig und konsequent – ein Mensch klarer Haltung, auf dessen Wort man sich stets verlassen konnte.

Wir verlieren mit Dieter Münster nicht nur ein hochgeschätztes Ehrenmitglied, sondern auch einen politischen Wegbereiter, Ratgeber und Freund.
Sein Wirken wird in unserer Gemeinschaft fortleben, sein Andenken werden wir in Ehren bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

Im Namen der gesamten Freien Wähler Ilvesheim
Dean Dehoff




Dienstag 11. 11. 2025 - 18:12 Uhr

Kombibad: Erster Spatenstich

Ein Tag der Freude: mit dem ersten Spatenstich und einem kleinen Festakt wurde der Bau des Kombibads auch offiziell begonnen.

Nach Jahren der Beratungen, Diskussionen, Kontroversen und Planungen wurde vergangenen Mittwoch der Antrag der Freien Wähler vom September 2021, dass nach Abschluss der Sanierung der Mehrzweckhalle mit dem Bau des Kombibads begonnen wird, erfolgreich umgesetzt.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, der Vereine, der Schule, des Gemeinderats, der Verwaltung und der Planungsbüros ging es nun tatsächlich los.

Zehn Jahre nach dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats und des erfolgreichen Bürgerentscheids wird nun im ersten Schritt der Rohbau des Hallenbads errichtet.

Auch wenn es noch eine ganze Weile dauert, bis wir alle wieder in Ilvesheim zum Schwimmen gehen können, freuen wir Freien Wähler uns sehr, dass das Kombibad nun wirklich gebaut wird!




Dienstag 28. 10. 2025 - 18:28 Uhr

Aus dem Gemeinderat:
gemeinsamer Tennisstandort in Ilvesheim

Das Hallenbad ist für den öffentlichen Badebetrieb seit einigen Jahren geschlossen, der Bau des Kombibads hat begonnen, die Kinderkrippe ist aus den Containern in die neuen Räume in die Mehrzweckhalle gezogen und nicht zuletzt wurde auch die autarke Heizungs- und Lüftungsanlage der Neckarhalle in die Wege geleitet – deshalb können nun auch die Planungen für den Abriss des Hallenbads und für eine Wohnbebauung in diesem Bereich vorangetrieben werden.

Offen ist noch die Frage, ob auch die Flächen des TCN für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Und diese Frage kann nur gemeinsam mit dem TCN beantwortet werden.

Als mögliche neue Heimat des TCN kristallisierte sich recht schnell – nach Prüfung verschiedener Alternativen – eine Fläche des ehemaligen Freibadgeländes am Rand des Neckarstadiums heraus.
Seitdem wurden in den vergangenen Monaten von Verwaltung und den Fraktionen zahlreiche Gespräche mit dem TCN und der Tennisabteilung der Spielvereinigung geführt, wie eine zukunftsfähige Lösung aussehen könnte.

Die gefundene Lösung überzeugt und wurde nun vom Gemeinderat beschlossen:
Der TCN zieht um in den Bereich des Neckarstadions.
Die Gemeinde errichtet insbesondere fünf zusätzliche Tennisplätze und an der Stelle der Tennishütte der Spielvereinigung entsteht ein gemeinsames Vereinsheim von Tennisabteilung und TCN. Zudem wird die bestehende Terrasse nach Süden hin deutlich erweitert.
Die geschätzten 1,2 Millionen € Baukosten trägt die Gemeinde.

Man hört oder liest oft von „Win-Win“-Situationen, aber bei genauerem Hinsehen profitiert meist nur eine Seite.
Hier ist dies nicht so: im Bereich des Neckarstadions entsteht eine moderne und zukunftsweisende Tennisanlage, von der TCN wie Tennisabteilung auf Jahre hinaus profitieren werden.
Die Gemeinde kann rund um die Neckarhalle ein attraktives Wohnbaugebiet entwickeln, das an den Neckarkanal angrenzt.
Und nicht zuletzt erhält Ilvesheim in der Neckarschleife mit dem Bau des Kombibads und der Tennisanlage ein Sport- und Freizeitzentrum, das mit seiner Vielzahl an verschiedenen Angeboten in der Metropolregion Rhein-Neckar seines gleichen sucht.

Der Gemeinderat hat nun mit seinem Beschluss ein verbindliches Angebot auf den Tisch gelegt.
Nun sind nun beide Vereine am Zug, ihre Mitglieder müssen entscheiden, ob sie diesen Weg mitgehen und diese Chance ergreifen wollen. Denn nur dann wird es dazu kommen.

Die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler würde sich freuen und drückt die Daumen!




Dienstag 25. 03. 2025 - 19:13 Uhr

Radschnellweg:
Antrag der Freien Wähler erfolgreich 

Im Oktober 2022 hatte der Gemeinderat dem Antrag der Freien Wähler zugestimmt, dass die Gemeinde eine Änderung des Streckenverlaufs des Radschnellwegs zwischen Autobahnbrücke und Neckarkanal fordert und diese in das bevorstehende Planfeststellungsverfahren einbringt. 

Nachdem sich das Regierungspräsidium im direkten Kontakt mit den Freien Wähler dagegen gesperrt hatte, den Radweg nicht entlang der vielbefahrenen Feudenheimer Straße und durch das geplante Gewerbegebiet, sondern direkt an der Autobahnbrücke zum Neckarkanal zu führen gesperrt hatte, war dieser Antrag erforderlich gewesen. 

Wie der Mannheimer Morgen im Dezember, also während der Neutralitätspflicht der Fraktionen vor der Bundestagswahl, in der wir im Blättel nicht berichten durften, vermeldete, gab es im Regierungspräsidium offenbar eine Sinneswandel:
Die neue Vorzugstrasse, mit der das Regierungspräsidium ins Panfeststellungsverfahren geht, entspricht nun exakt dem Antrag der Freien Wähler. 

Wie der MM richtig schreibt, ist solch ein Sinneswandel nicht selbstverständlich – auch wenn die Argumente aus unserer Sicht eindeutig für unseren Vorschlag sprachen. 

Umso mehr freuen wir uns – auch noch im März – darüber, dass nun die Chancen für diese Variante durch die Behandlung als Vorzugstrasse deutlich gestiegen sind!




Montag 30. 10. 2023 - 19:06 Uhr

Fertigstellung der L 597 und der Ladenburger Neckarbrücke:
Umgestaltung und Verkehrsberuhigung in der Schloßstraße

Die Arbeiten für den Bau der L 597 und der Ladenburger Neckarbrücke schreiten voran. Die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe sind für das Frühjahr 2026 vorgesehen.
Dann soll die Landesstraße 542 durch Ilvesheim zur Orts- bzw. zur Gemeindeverbindungsstraße herabgestuft werden.
Danach wird die Gemeinde Ilvesheim deutlich mehr Einfluss haben, was verkehrsrechtliche Beschränkungen und die Gestaltung der Schloßstraße angeht.

Aus Sicht der Freien Wähler wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, unter Beteiligung der betroffenen Behörden, der Schloss-Schule, dem Arbeitskreis Radverkehr und interessierter Bürgerinnen und Bürger sowie von Gastronomie und Gewerbe Überlegungen anzustellen, wie eine Umgestaltung der Schloßstraße aussehen könnte. Dies umso mehr, wenn man berücksichtigt, wie langwierig solche Prozesse sind und viel Zeit diese in Anspruch nehmen.

Ziel muss unseres Erachtens sein, zeitnah nach der Verkehrsfreigabe der L 597 mit der Umgestaltung der Schloßstraße zu beginnen, um den bereits in den Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren geschilderten Pull-Back-Effekt zu vermeiden. Hiervon spricht man, wenn durch Öffnung einer neuen Straße auf der bisher überlasteten Straße nur noch so wenig Verkehr herrscht, dass es wieder interessant wird diese zu nutzen und auch viele dies tun.
Dies sollten wir vermeiden.

Die Freien Wähler Ilvesheim hatten deshalb beantragt, dass die Gemeinde noch in diesem Jahr die Beteiligung aller betroffenen und interessierten Akteure zur Umgestaltung der Schloßstraße nach Fertigstellung der L 597/Ladenburger Neckarbrücke startet.

Bei der nun erfolgten Aussprache über unseren Antrag im Gemeinderat gab es große Übereinstimmung über die Notwendigkeit, Überlegungen zur Umgestaltung der Schloßstraße anzustellen. Auseinander gingen die Meinungen, wann der richtige Zeitpunkt für den „Startschuss“ hierfür ist.
Die anderen Fraktionen hielten hierfür das dritte Quartal 2024 für ausreichend, wenn der sich neu gewählte Gemeinderat konstituiert hat. Dann sind es gerade noch eineinhalb Jahre bis der Verkehr über die neue Straße und Neckarbrücke rollen wird.
Da die Festlegung eines verbindlichen Starttermins aber besser ist als auch eine solche Festlegung zu verzichten, haben wir diesem späten Zeitpunkt schweren Herzens zugestimmt und hoffen nun, dass die Zeit für eine gute Lösung nicht zu knapp wird. Denn nichts wäre doch schlimmer, als wenn die Entlastungswirkung der L 597 in Ilvesheim verpufft, weil der sogenannte Pull-Back-Effekt eintritt.

Auf Anregung von SPD und Grünen wurde der letztendlich gefasste Beschluss darum ergänzt, dass in den Beteiligungsprozess die Ladenburger Straße inner- und außerorts bis zur Gemarkungsgrenze einbezogen und bereits jetzt Förderprogramme geprüft werden. Beides ist sinnvoll.

Die Verwaltung will die Zeit bis zum dritten Quartal 2024 nicht ungenutzt verstreichen lassen und bereits vorher mit den übergeordneten Behörden im Regierungspräsidium und im Landratsamt die Möglichkeiten zur Umgestaltung der Schloßstraße auslotet. Dies begrüßen wir sehr, es hat uns die Zustimmung zum späteren Start des Beteiligungsprozesses erleichtert.






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