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News
Mittwoch 26. 08. 2020 - 07:15 Uhr

Wasserversorgung im Fokus? Die Fakten…..

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat die Verwaltung beauftragt, die Vergabe einer Konzession für die Wasserversorgung zu prüfen.

Vor diesem Hintergrund war in der Vorlage zum Wirtschaftsplan 2020 für den Eigenbetrieb Wasserversorgung war folgendes ausgeführt: „Die Überlegungen der Verwaltung/Betriebsleitung, ab dem Wirtschaftsjahr 2022 eine Gewinnerzielungsabsicht und die Zahlung einer Konzessionsabgabe an die Gemeinde Ilvesheim einzuführen, lässt sich nur über deutlich ansteigende Gebühren realisieren, die die Bürger belasten. Eine Alternative wäre die Vergabe einer Konzession für die Wasserversorgung auf dem Gemeindegebiet und der Verkauf des Anlagevermögens nach der Auflösung des Eigenbetriebs.“ Zudem hat die Verwaltung ab 2022 in der Finanzplanung Erträge aus einer Konzessionsabgabe veranschlagt.

Dies lässt die Fraktion der Grünen vermuten, dass hierzu möglicherweise bereits Vorentscheidungen getroffen worden sind.

Über Änderungen bei der Wasserversorgung entscheidet aber allein der Gemeinderat, nicht die Verwaltung.

Dies wird er erst tun, wenn die Ergebnisse des anfangs erwähnten Prüfauftrags vorliegen. Da dies bisher nicht der Fall ist, kann es auch keine Vorentscheidungen geben,

Es stellt sich die Frage, ob Grünen das tatsächlich nicht wissen oder ob Ängste in der Bevölkerung gestreut werden sollen. Das eine wäre aus unserer Sicht so schlecht wie das andere.

Die Grünen schreiben von gewinnorientierten Konzernen und der Ware Wasser als Mittel der Gewinnmaximierung. Das Wassermanagement der Gemeinde sei sicher, effizient und arbeite mit kostendeckenden Preisen.

Ist das so? Hierzu einige Fakten:

  • Ilvesheim hat kein eigenes Wasserwerk, sondern kauft das Frischwasser – recht teuer – bei der MVV ein.
  • Auch die technische Betreuung des Wassernetzes wurde an die MVV vergeben, wird also ebenfalls nicht selbst wahrgenommen.
  • Letztlich verschickt die Verwaltung nur noch die Wasserbescheide, denn auch die Wasseruhren werden von den Ilvesheimern selbst abgelesen.
  • Das Ilvesheimer Wassernetz ist marode, zuletzt gab es Wasserverluste von über 15 %!
  • Und nicht zuletzt zahlt man in Ilvesheim seit vielen Jahren mit zurzeit 2,30 € pro Kubikmeter netto die höchsten Gebühren. Zum Vergleich: Ladenburg 1,27 €, Heddesheim 1,90 €, Edingen-Neckarhausen 1,85 € sowie Mannheim 2,25 €.

Aus unserer Sicht ist deswegen nicht nur legitim, sondern erforderlich, sich Gedanken darüber zu machen, ob und wie die Wasserversorgung besser aufgestellt werden kann.

Die Gefahr, dass künftig ein Großkonzern Wasser in Ilvesheim liefert, sehen wir nicht, da wegen der Leitungsgebundenheit des Wassers bei vernünftiger Betrachtung als Partner nur Stadt- oder Wasserwerke der näheren Umgebung in Betracht kämen.

Und üblicherweise wird in den Konzessionsverträgen vereinbart, dass keine höhere Wassergebühr verlangt werden darf, als im eigenen Versorgungsgebiet, was nicht – siehe oben – nicht für Gebührensteigerungen in Ilvesheim spräche.

Aber all dies ist Zukunftsmusik: denn zuerst müssen alle Zahlen, Daten und Fakten vorliegen, damit der Gemeinderat eine sachgerechte und gute Lösung für die Ilvesheimer Wasserversorgung beschließen kann.




Mittwoch 19. 02. 2020 - 14:02 Uhr

Meilenstein beim neuen Hochwassersperrtor erreicht!

Der Hochwasserschutz am Neckarkanal erfolgt nicht durch Dämme, sondern durch ein sogenanntes Hochwassersperrtor am oberen Ende des Kanals beim Stauwehr Ladenburg.

Das alte, 1931 in Betrieb gegangene Hochwassersperrtor wies seit Jahren altersbedingte Schäden auf und wird deshalb seit 2015 vom Amt für Neckarausbau Heidelberg durch einen Neubau ersetzt.

Die Bedeutung des Hochwassersperrtors ist enorm: Schon bei einem „normalen“ Hochwasser, wie es alle ein bis zwei Jahre vorkommt, müssen das Ladenburger Industriegebiet und die Wohngebiete am Neckarkanal durch Schließen des Tors vor Schäden geschützt werden. Bei einem sogenannten hundertjährigen Hochwasser würden diese Bereiche bis zu 3 Meter (!) unter Wasser stehen, wenn das Hochwassersperrtor nicht geschlossen würde.

Das neue Sperrtor verursacht Ausgaben von über 16 Millionen €, die vom Bund getragen werden.

Eigentlich sollte das neue Hochwassersperrtor bereits im Laufe des Jahrs 2019 in Betrieb gehen. Ein Rechtsstreit zwischen Bauherrn und Baufirma führte jedoch zwischenzeitlich zur Baueinstellung und zu Verzögerungen.

Aber letzte Woche wurde nun ein wichtiger Meilenstein erreicht: der Stahlverschluss des neuen Sperrtors wurde mit dem größten Schwimmkran, der in den Neckar einfahren kann, eingehoben.

Noch sind einige Arbeiten zu erledigen, aber im Sommer 2020 soll das neue Hochwassersperrtor in Betrieb gehen, so dass dann der Hochwasserschutz in Ilvesheim wieder dauerhaft gewährleistet ist.




Dienstag 08. 10. 2019 - 10:47 Uhr

Aktion „Notfalldosen“: Versprochen – gehalten!

Eine Delegation der Freien Wähler bestehend aus dem Vorsitzenden Andreas Trier und seinen Gemeinderatskollegen Günter Tschitschke und Peter Riemensperger hat letzte Woche im Beisein von Bürgermeister Andreas Metz ein Spende in Höhe von 1.000 € an Frau Urbanski vom Sozialamt der Gemeinde übergeben.

Der Betrag resultiert hauptsächlich aus dem Verkauf der Notfalldosen und wurde von den Freien Wählern „aufgerundet“.....

Der gesamte Spendenbetrag wird Frau Urbanski zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt, um bei Bedarf sozial schwächer gestellte Ilvesheimer Bürgerinnen und Bürger unterstützen zu können.




Montag 29. 06. 2015 - 20:06 Uhr

Die Freien Wähler wurden
als „Leuchtturm der Bürgerbeteiligung“ ausgezeichnet!

97 Projekte wetteiferten in Kategorien beim Wettbewerb des Staatsanzeigers Baden-Württemberg um die Auszeichnung „Leuchtturm der Bürgerbeteiligung“. Und die Freien Wähler haben am Wettbewerb teilgenommen, da uns die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse schon immer ein wichtiges Anliegen war.

Der Wettbewerb stand unter der Schirmherrschaft von Gisela Erler, die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung. Partner des Staatsanzeigers waren der Gemeindetag, der Landkreistag und der Städtetag.

Bis Ende Februar 2015 berichtete der Staatsanzeiger in 97 Reportagen über alle Projekte. Bis zum 15. April hatten die Leser und alle Interessierten über die Projekte abgestimmt. Die endgültige Entscheidung darüber, wer die Preise gewinnt, traf eine Bürgerjury am 8. Mai, wobei das Ergebnis der Online-Abstimmung Berücksichtigung fand. Im Rahmen eines Festakts am 25. Juni im Neuen Schloss in Stuttgart wurden nun die Preise vergeben.

Und die Freien Wähler Ilvesheim belegten in der Kategorie „Parteien, Verbände, Wählervereinigungen“ mit ihrem Beitrag „Nicht bloß meckern: Ortspolitik geht in Ilvesheim alle an“ den ersten Platz!

Die Vorsitzende der Freien Wähler Henrike Zeilfelder, Vorstandsmitglied Annika Lerch und Fraktionsvorsitzender Peter Riemensperger nahmen beim Festakt im Marmorsaal des Neuen Schlosses in der Landeshauptstadt Stuttgart die Auszeichnung „Leuchtturm der Bürgerbeteiligung“ entgegen.

Der Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg Roger Kehle lobte in seiner Laudatio insbesondere, dass für die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger nicht immer ein großer Etat erforderlich sei. Die Veranstaltungen der Freien Wähler Ilvesheim wie der Wandertag, die Schnitzeljagd für Jugendliche „rund um die Insel“, das Hocketse, „Lust auf Ortspolitik?“ oder auch die öffentlichen Fraktionssitzungen seien der deutliche Beleg hierfür.

Die Auszeichnung der Freien Wähler ist mit einem Preisgeld von 4.000 € verbunden. Die prämierten Projekte werden außerdem durch die Führungsakademie des Landes und die Allianz für Beteiligung unterstützt und beraten, um den Aspekt der Bürgerbeteiligung dauerhaft und nachhaltig in der Kommunalpolitik zu verfestigen.

Der Projektbeitrag der Freien Wähler findet sich online auf den Seiten des Staatsanzeigers hier: www.staatsanzeiger.de/politik-und-verwaltung/buergerbeteiligung/reportagen/projekt-15-ilvesheim-kategorie-2/

 






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